Wenn Barrierefreiheit zur Produkterfahrung wird
Eye-Able
Digitale Barrierefreiheit ist längst mehr als eine formale Anforderung. Sie entscheidet darüber, ob digitale Produkte verstanden werden und ob Menschen sich sicher inmitten von Technologie bewegen können. Eye‑Able hat sich früh als Plattform etabliert, die genau hier ansetzt: Barrieren sichtbar machen und digitale Teilhabe praktisch ermöglichen.
Die Herausforderung bei diesem Projekt: Ein technisch hochkomplexes Tool so zu gestalten, dass es sich unkompliziert und souverän nutzen lässt – und dabei seiner eigenen Mission gerecht wird.
Ausgangssituation
Die Eye‑Able‑Plattform bündelt verschiedene Tools rund um digitale Barrierefreiheit und wurde über einen längeren Zeitraum kontinuierlich erweitert. Mit dem wachsenden Funktionsumfang entstand ein Produkt mit hoher fachlicher Tiefe – visuell fehlte eine konsistente Designsprache, die die Kunden von Eye-Able durch komplexe Prozesse führt, ohne sie zu überfordern.
Aufgabe
Unser Ziel war es, ein Interface konzeptionell und vom Design her weiterzuentwickeln, das Barrierefreiheit nicht als abstrakten Prüfprozess behandelt, sondern als selbstverständlichen Teil der Produkterfahrung erlebbar macht. Die Aufgabe dabei war klar umrissen:
Entwicklung einer konsistenten, barrierefreien Benutzeroberfläche, die komplexe Funktionen zugänglich macht – ohne Kompromisse bei der fachlichen Tiefe
Konzeption eines skalierbaren Design Systems, das zukünftige Weiterentwicklungen nahtlos ermöglicht und Produktentscheidungen beschleunigt
Schaffung von Orientierung und Klarheit, damit Teams effizienter arbeiten können und sich schneller zurechtfinden
Umsetzung
Das neue Interface wurde konsequent auf Klarheit ausgerichtet. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie lassen sich komplexe technische Inhalte so übersetzen, dass sie intuitiv bedienbar werden?
Eine Struktur, die führt
Visuelle Hierarchien wurden geschärft, Navigationsebenen so überarbeitet, dass jederzeit erkennbar ist, wo man steht und was der nächste sinnvolle Schritt ist. Die Oberfläche wurde ruhiger, ohne an Funktionstiefe zu verlieren – Funktionalität wird kontextabhängig angeboten, genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Design, das funktioniert
Gestalterisch folgt das Interface einer klaren Formensprache. Lesbarkeit und Bedienbarkeit stehen im Vordergrund, ergänzt durch einen Dark Mode. Barrierefreiheit wurde von Anfang an als Gestaltungsprinzip verstanden: Kontraste, Schriftgrößen und Interaktionsflächen funktionieren auch unter erschwerten Bedingungen – weil gutes Design für alle funktioniert.
Ein System, das skaliert
In enger Abstimmung mit dem Entwicklerteam des Kunden entstand parallel eine Design Library, die alle Komponenten zentral bündelt. Das Ergebnis: Neue Funktionen lassen sich konsistenter und schneller integrieren und das gesamte Team arbeitet auf einer gemeinsamen Grundlage.
Ergebnis
Mit der neuen Benutzeroberfläche verfügt Eye‑Able über ein Produkt, das seine technische Stärke klar vermittelt und zugleich deutlich zugänglicher ist:
Schnellere Orientierung – User finden sich schnell und intuitiv zurecht, wenn sie sich durch komplexe Prüf‑ und Reporting‑Prozesse bewegen
Effizientere Weiterentwicklung – Dank der Design Library lassen sich neue Funktionen systematisch weiterentwickeln fügen sich selbstverständlich ein, ohne jedes Mal neu erklärt werden zu müssen
Gelebte Produktkultur – Barrierefreiheit ist nicht mehr nur ein Prüfgegenstand, sondern integraler Bestandteil der täglichen Arbeit mit dem Tool
Eye‑Able ist damit bereit für weiteres Wachstum – technologisch führend und der eigenen Mission treu: digitale Barrierefreiheit verständlich und selbstverständlich zu machen.
Wir sind stolz darauf, Eye‑Able auf diesem Weg begleiten zu dürfen und mit unserer Arbeit zu dieser wichtigen Mission beizutragen.